Tarot von M. Petersen

Das Tarot von M. Petersen wurde durch jahrelange Arbeit von der in Berlin lebenden Margarete Petersen im Jahr 2001 geschaffen. Mit diesem Kartendeck beschritt Margarete Petersen gestalterisch und auch inhaltlich neue Wege in der Geschichte des Tarot und erntete auch international große Anerkennung für ihre Meisterleistung. Durch die besonders gelungene künstlerische Gestaltung, die zugleich als harmonisch und anspruchsvoll bezeichnet werden muss, wird das Tarot von M. Petersen von sehr vielen Kartenlegern auf der ganzen Welt verwendet. Jedes einzelne Bild und Symbol verströmt eine ganz eigene intuitive Kraft, welche die Deutung und Interpretation dieser Tarotkarten sehr gut möglich macht. Schon beim Betrachten der Karten bemerken erfahrene Kartenleger und Anfänger sehr schnell, dass das Tarot von M. Petersen von vorgefertigten Ideologien, Theorien und Meinungen abweicht. Um dieses Ergebnis zu erreichen war eine lange Zeit notwendig, denn Margarete Petersen benötigte bei manch` einer Karte mehrere Monate, bis zu deren endgültiger Fertigstellung. Allein 15 Jahre Arbeit stecken in der Gestaltung der 22 Karten der großen Arkana. Ein fast nicht nachvollziehbarer Prozess, der die von Margarete Petersen aufgebrachte Kraft und Zeit deutlich werden lässt, die notwendig war um so eine Herausforderung mit Bravour erfolgreich zu meistern.

Erwähnenswert sind in jedem Fall die neuen gestalterischen Stile, die das Tarot von M. Petersen unverkennbar werden lassen. Bekannte Symbole, wie die Stäbe und die Schwerter, wurden im Tarot von M. Petersen durch magische andere Symbole ersetzt. So stehen im Tarot von M. Petersen die Flammen als Symbol für die altbekannten Stäbe und Federn ersetzen das Symbol der Schwerter. Jede einzelne Karte stellt ein kleines Kunstwerk mit einem hohen künstlerischen Niveau dar. In alle Karten wurden Kreise und Quadrate eingearbeitet, die stilistisch eine Einheit bilden.

Vor allem in den Karten der großen Arkana spiegelt sich der lange Entwicklungsweg, denn diese sind alle verschieden gestaltet worden und lassen sich keinem bestimmten Stil zuordnen. Obwohl bei diesen Karten verschiedene Gestaltungsmerkmale zu finden sind, wurde ein lebendiges und einheitliches Gesamtbild erreicht. Im harmonischen Zusammenspiel mit den verwendeten Farben geben diese dem Tarot von M. Petersen den eigenen und unverwechselbaren Charakter.

Die so genannten Hofkarten enthalten augenscheinliche Merkmale, die an traditionelle Kulturen erinnern. Diesen Hofkarten gab Margarete Petersen Namen, welche mit Bezeichnungen aus dem Familienleben identisch sind. So sind im Tarot von M. Petersen Karten vorhanden, die als Vater, Mutter, Tochter und Sohn bezeichnet werden. Die Hofkarten repräsentieren also im entfernten Sinn ein eigenes kleines soziales Netz und dessen Bindungen.

Besonders eindrucksvoll repräsentieren sich auch die Zahlenkarten der kleinen Arkana. Nicht nur die künstlerisch gelungene Gestaltung beeindruckt die Kartenleger immer wieder auf`s Neue sondern auch die gekonnte grafische Darstellung der Abwandlungen der 4 Elemente und der einzelnen Zahlen. So schuf Margarete Petersen Strukturen, die ihr Tarotdeck unverwechselbar machten. In einer jeden Karte lassen sich Elemente erkennen, die auf ein starkes Unterbewusstsein schließen lassen und neue Horizonte und Sichtweisen eröffnen. Eine Deutung des Tarot von M. Petersen erfordert sicherlich einige Vorkenntnisse jedoch lässt es sich auch von Anfängern leicht erlernen.

Auch, wenn Margarete Petersen für die Schaffung der 56 Karten der kleinen Arkana wesentlich weniger Zeit benötigte, vergingen doch ganze 22 Jahre bis zur endgültigen Fertigstellung des kompletten Tarot von M. Petersen. Heute präsentieren sich diese Tarotkarten ansprechend und lebendig wobei der zeitliche Aufwand für die Gestaltung auch von Kennern und Liebhabern des Tarots kaum erahnt werden kann.